Mit der Diagnose HIV positiv liegt die durchschnittliche Lebenserwartung heutzutage fast auf gleichem Niveau wie der Durchschnitt der Gesellschaft. Gerade deshalb ist es für HIV Patienten elementar wichtig, dass sie gut versichert sind und für das Alter vorsorgen. Nichtsdestotrotz schließen viele Versicherungsgesellschaften HIV positive Menschen per se von deren Leistungen aus.
Wir haben Monate lang für Sie recherchiert. Unser auf Versicherungen spezialisierter Kooperationspartner zeigt Ihnen anhand Ihrer Wünsche auf, welche seriösen Versicherungen ohne Gesundheitsfragen abgeschlossen werden können!
Verfasst am: Fr Jun 11, 2010 12:32 am Titel: Neues von mir
Autor
Nachricht
Christian86
Anmeldungsdatum: 31.01.2010 Beiträge: 13
Hallo zusammen.
Ich war heute bei meinem SPA und hatte ein langes Gespräch. Dabei habe ich ihm all die Dinge erzählt, die in meinem Kopf die letzten Wochen vor sich gingen:
Mandeln, Lungenentzündung, mögliche Therapie und Thema Depression.
Zuerst aber habe ich heute meine neuen Werte bekommen( Vgl Dezember, Februar, Mai):
Er meinte, dass die Ursache für die permanenten bakteriellen Infektionen mein Immundefekt sei.
Seiner Meinung nach werde dies immer mal wieder bei besonderen Stresssituationen vorkommen., bis ich mit einer Therapie beginnen würde, da ,,eine Therapie das Problem an der Wurzel packen" würde.
Dass ich im moment in einer solchen Stesssituation Stecke ist ihm heute auch aufgefallen. Als ich die Sache mit den Depressionen ansprach, meinte er nur, dass bei ihm schon bei der ersten Sprechstunde der Verdacht auf eine Psychose/Anpassungsstörung aufgekommen sei. Diese habe aber schon vor der hiv-infektion bestanden und wäre von ihr nur verstärkt worden.
Ich muss dazu sagen, dass ich schon vor 5 Jahren mit einer Verhaltenstherapie angefangen hatte und sie aus Wut und Ineffizienz abbrach, da mir nicht geholfen werden konnte.
Mein SPA hat mich jedenfalls an einen ärztlichen Psychiotherapeuten überwiesen, der eine klare Diagnose erstellen und mich behandeln soll.
Eigentlich hatte ich vor, mir beim SPA Zyban/Buprion verschreiben zulassen. Einmal wegen dem Rauchen und anderseits als Antidepressiva. Dies hat er mit der Begründung abgelehnt, dass Zyban kein gutes Medikament dafür sei, da es beispielsweise in Italien vom Markt genommen wurde.
So paradox es klingt: Ich meinte zu ihm, dass ich täglich etwa eine halbe Schachtel Zigaretten rauche und damit aufhören wolle, aber von selbst nicht die Kraft hätte- deswegen war meien Idee Zyban. Er meinte zwar, dass meine Halsbeschwerden wahrscheinlich durch den Zigarettenkonsum hervorgerufen werden. Aber aufgrund meiner aktuellen psychischen Situation rate er mir ab mit dem Rauchen aufzuhören. Dies könne ich nach einer Besserung immernoch tun!
Ich bin erleichtert und geschafft vom heutigen Tag. Meine Viruslast ist zwar immernoch hoch, aber dafür nicht so hoch wie von mir erwartet und dazu rückläufig. Meine CD4-Wert ist auch noch relativ gut, schon allein aus dem Grund schloss er eine Lungenentzündung aus.
Ich bin ernsthaft am überlgen mit einer Therapie zu beginnen. Den stein ins rollen brachte mein SPA, nachdem er meine Befürchtungen über Langzeitnebenwirkungen wie z.b. Fettumverteilung und Leberschäden relativierte.
Und genau hier habe ich eine Frage an euch.
Wie wahrscheinlich ist eine Fettumverteilung bei den neuen Medikamenten, wenn man sie mit 23 ansetzt. Sind die Langzeitfolgen der Medis wirklich so harmlos?
Ich meine, wenn ich sie 23 jahren jetzt ansetzen würde und bei einer angeblich ,,normalen" Lebenserwartung bis 70 jahre (mehr vermag ich mir grad nicht vorzustellen) nehmen würde. Sind ja fast 50 jahre!!
Anmeldungsdatum: 08.08.2009 Beiträge: 2130 Wohnort: Berlin
Hi Christian,
ich bin erleichtert und freue mich, dass Du den Schritt getan hast, in einen Dialog mit Dir selbst und Deinem Doc einzutreten. Und ich bin begeistert, dass Deine VL selbständig zurückgeht. Ob eine Therapie angeraten ist, musst Du ebenfalls mit deinem Doc und mit Dir ausmachen.
Um Deine Frage zu beantworten: Lipodystrophie (die Fettumverteilung) hängt immer so wie ein Damoklesschwert über der Therapie. Ich kann nur festhalten, dass ich nach zehn Jahren Medikamenten noch überhaupt keine Anzeigen dafür habe. Aber letztlich hängt das auch von vielen persönlichen Faktoren ab.
Ich drücke Dir die Daumen für alles, was kommt. _________________ LG - matthias
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die obigen Informationen (sofern nicht explizit gekennzeichnet) von medizinischen Laien stammen. Sie können und wollen daher den Arztbesuch nicht ersetzen. Um medizinisch valide Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens.
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.