Mit der Diagnose HIV positiv liegt die durchschnittliche Lebenserwartung heutzutage fast auf gleichem Niveau wie der Durchschnitt der Gesellschaft. Gerade deshalb ist es für HIV Patienten elementar wichtig, dass sie gut versichert sind und für das Alter vorsorgen. Nichtsdestotrotz schließen viele Versicherungsgesellschaften HIV positive Menschen per se von deren Leistungen aus.
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Verfasst am: Mi Jan 13, 2010 5:49 pm Titel: Mögliche HIV Infektion?
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Marco Gast
Liebes Beraterteam,
ich bin sehr beunruhigt, weil ich die Vermutung habe mich Ende September 2007 mit HIV infiziert zu haben. Damals hatte ich einen Risikokontakt, nämlich ungeschützten Analverkehr mit einem unbekannten Mann (ich aktiv), auch wenn dieser nicht besonders lang und heftig war, weil ich mir des großen Risikos bewusst wurde und den AV beendete. Dennoch fühlte ich mich ca. 14 Tage später sehr krank, bekam Halsschmerzen bzw. Schluckschmerzen und verlor auch stark an Gewicht, Fieber hatte ich jedoch nicht. Das Krankheitsgefühl hielt ca. eine Woche an. Bevor ich jedoch krank wurde, hatte ich mich an den zwei Tagen vorher sportlich sehr stark betätigt, indem bei sehr windigem Wetter große Radtouren unternahm. Unter normalen Umständen würde ich die Halsschmerzen also auf diese Ursache zurückführen, nur leider sind die Umstände nicht normal gewesen.
Einige Monate später jedoch wurde ich wieder krank und litt an den gleichen Symptomen mit dem einzigen Unterschied, dass nun auch ein Lymphknoten am Hals angeschwollen war. Diesmal ging ich zum Arzt, der bei mir eine Speicheldrüsenentzündung diagnostizierte und mir Amoxicillin verschrieb, das jedoch nach Absetzen des Medikaments einen starken Ausschlag bei mir auslöste. Ein Besuch bei meiner Hausärztin sowie eine Blutuntersuchung brachten das Ergebnis, dass es sich hierbei keineswegs um eine allergische Reaktion handelte, sondern um eine charakteristische Kreuzreaktion mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber (Mononukleose). Somit war ich also dieses Mal am PDF erkrankt. Ich fühlte mich erleichtert, da ich auch die erste Erkrankung darauf zurückführte. Nun bin ich mir aber nicht mehr sicher, da ich jetzt, ca. zwei Jahre später, ständige leichte Schmerzen in der Milz habe sowie Schmerzen an der Leiste und den Achseln, wobei ich jedoch keine Schwellungen der Lymphknoten ertastet habe. Außerdem habe ich das Gefühl, dass meine Adern schmerzen.
Jetzt bin ich sehr beunruhigt und stelle mir folgende Fragen:
1. Ist eine Speicheldrüsenentzündung charakteristisch für den Primäreffekt bei einer HIV-Infektion?
2. Kann es sein, dass sowohl der Primäreffekt als auch das Pfeiffersche Drüsenfieber einige Monate später mit den gleichen Symptomen äußern?
3. Versteckt sich das HI-Virus vielleicht hinter dem Pfeifferschen Drüsenfieber?
4. Sind die Schmerzen, die ich jetzt habe, charakteristisch für eine fortschreitende HIV-Infektion?
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die obigen Informationen (sofern nicht explizit gekennzeichnet) von medizinischen Laien stammen. Sie können und wollen daher den Arztbesuch nicht ersetzen. Um medizinisch valide Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens.
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