Mit der Diagnose HIV positiv liegt die durchschnittliche Lebenserwartung heutzutage fast auf gleichem Niveau wie der Durchschnitt der Gesellschaft. Gerade deshalb ist es für HIV Patienten elementar wichtig, dass sie gut versichert sind und für das Alter vorsorgen. Nichtsdestotrotz schließen viele Versicherungsgesellschaften HIV positive Menschen per se von deren Leistungen aus.
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Verfasst am: Fr Apr 15, 2011 9:12 pm Titel: Meine Tochter hat riesen Angst! bitte um hilfe
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Nora46 Gast
Hallo liebes Forum,
Ich habe eine Tochter 17 Jahre alt.
Sie verkehrt nicht in der Drogenszene oder anderen derartigen szenen.
Nunja sie war bis vor kurzem mit ihrem Freund 2 Jahre zusammen beide das erstemal miteinander etc.
Nach der trennung lernte sie jedoch sehr schnell wieder neue Kontakte kennen unter anderem halt auch den Jungen Mann wo sie jetzt riesen Paniken schiebt.
Ich kann das ganze nicht verstehen. Ich mache mir Höllische Sorgen und weiß nicht mehr weiter.
Wie dem auch sei,
sie hatten wohl sex miteinander, und das ca 3 mal ungeschützt.
Nun hat sie total Angst das er was hatte weil er sie vereppelt hat und wohl nur sex mit ihr wollte, dass er so einer sei der das bei jeder mache,
Dennoch kann ich mit absolut nicht vorstellen das er HIV hatte zumal er anfang 20 ist und nicht schwul und ebenfalls in keiner Drogenszene der ''fixxer'' verkehrt, ich bin darauf hin um sie vielleicht ein bisschen zu beruhigen mit ihr zu meiner Hausärztin diese ist sich auch ziemlich sicher das dass kind gesund sei und man eine HIV ingfektion durch eine Ferndiagnose ausschließen kann. Sie aber einen Test machen sollte wegen der Psyche das würde sonst nie aufhören.
Sie gibt aber dennoch keine ruhe verkriecht sich seid dem und weint nur noch, ich weiß einfach nicht weiter bin dann mit ihr zu einer AIDS-hilfe gegangen die sagten das selbe wie der Arzt sind aber eben fachleute dachte dann würde es besser werden, ist es scheinbar auch ein wenig grübbeln und weinen Tut sie dennoch permanent noch.
Ich sagte ihr das sie bald einen test machen kann und sie sehen wird das sie so etwas nicht habe, sie ist aber schon fest entschlossen und glaubt nichtmal mehr an das negative ergebnis sondern erwartet schon ein positives und rechnet mit nichts anderem mehr.
Was kann ich tun um meinen Kind diesen Wurm wieder aus dem kopf zu schlagen ? Wann kann sie frühsten den Schnelltest machen lassen ?
Ein Test ist nach 8 Wochen schon als sicher anzusehen. Wenn ihr das negative Ergebnis noch nicht hilft kann sie nach weiteren 4 Wochen noch mal einen Bestätigungstest machen. Sollte sie auch dann noch nicht von ihrer Überzeugung positiv zu sein ablassen, würde ich dringend raten mit ihr zu einem Psychologen zu gehen. Wenn sich das zu einer handfesten Phobie entwickelt, ist das auch nicht besser als tatsächlich HIV zu haben. Und eine Phobie ist evtl sogar schlechter behandelbar als die Infektion selber.
Ich muss dazu mal was sagen :Hiv kann jeden treffen, jede Altersgruppe und Berufsgruppe. Ich finds diskriminierend wenn hier betont wird das sie keinen Kontakt zu Schwulen oder zu Drogenszene hat.Leider birgt jeder ungeschützte Verkehr ein Risiko. Da hilf nur ein Test.
Anmeldungsdatum: 11.07.2009 Beiträge: 4717 Wohnort: Bei Basel / CH
Deine Tochter soll mal zum Gesundheitsamt und mit den Leuten dort reden.
Den Schnelltest kann man auch erst nach frühestens 8 Wochen machen wie ELISA und Co auch.
Und bitte verabschiede Dich von der Idee, dass man HIV nur in Schwulenszenen etc. bekommt. HIV trifft jeden - wie hier schon gesagt wurde. Klar, unter Teenagern eher selten... aber kann auch da vorkommen.
Und mach Deiner Tochter klar, dass in Zukunft Kondome Pflicht sind. Es gibt neben HIV auch HPV, Herpes, Hepatitis, Chlamydien, Tripper und Co. Und diese Erkrankungen sind auch bei Jungen immer mehr im Kommen. _________________ Lieben Gruss
Alexandra
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die obigen Informationen (sofern nicht explizit gekennzeichnet) von medizinischen Laien stammen. Sie können und wollen daher den Arztbesuch nicht ersetzen. Um medizinisch valide Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens.
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