Mit der Diagnose HIV positiv liegt die durchschnittliche Lebenserwartung heutzutage fast auf gleichem Niveau wie der Durchschnitt der Gesellschaft. Gerade deshalb ist es für HIV Patienten elementar wichtig, dass sie gut versichert sind und für das Alter vorsorgen. Nichtsdestotrotz schließen viele Versicherungsgesellschaften HIV positive Menschen per se von deren Leistungen aus.
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Verfasst am: Di Sep 01, 2009 4:01 pm Titel: meine geschichte
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zorka Gast
Hallo, leute.
ich wollte mir was von der seele schreiben Und zwar meine geschichte.
Am anfang dieses jahres war ich noch selbsbewusste frau mit einen strakem willen, hab leider viel zu viel mit meinem ex duchgemacht, hab geschafft mich von ihm zu trennen und war glücklich mit meinem kind eine neus leben zu starten un unserem neuen heim.
Das studium lief weiter und ich war glücklich, dann traff ich einen traummann. Wie in Märchen verliebten wir uns und mein herz hüpfte wieder und ich stand jeden morgen mit einem lächeln auf.
Nun ja es kamm dann ziemlich schnell zum oralverkehr( er bei mir) und intensiven küssen, ich dachte es hält ewig.
Nun ja er hat mir was vorgespielt, war immer noch verheiratet, deher was es für mich gleich schluss. Mein herz weinte, aber ich bleieb hart.
Nun ja ich dachte damals noch nicht an hiv, weil kein gv zw. uns war.
2 wochen später besuchte mich mein ex ex ex freund der auf der durchreise war in deutschland und ich in meiner verzweiflung hab mich wieder auf oralverkehr beideseits eingelasse( ohne sperma oder ähnl)
Am nächsten morgen aufgewacht kamm HIV ins kopf.
Es wurde nicht besser, ich bestand dass der ex sich testen lässt.
Hat er- negativ. ich machte darauf hin 2 pcr test( negativ)
Dann nach 11 wochen ak test_ negativ, hepp b auch
Nach etwa 4, 5monaten wieder hiv ak und lues . Alles negativ.
So dann in 2 wochen wieder ein hiv/ak negativ
Ich konnte endlich mich beruhigen, nun könnt ihr aus meinen beiträgen entnehmen wie meine angst ausgerastet ist: jeden tag und jede sekunde befürchte cih überall mich zu infizieren.
Nun die krönung: heute morgen ist mir in sinn gekommen das der oralverkehr(er an mir) mitte januar kann mich zu hiv führen.
Obwohl ich ja schon mehrfach getestet bin.
Und ich warte auf einen termin bei fachmann.
Ich kann mir nieeeeeeeee mehr vosrstellen mit jemanden wieder sex zu haben! Dabei bin nicht mal 30 und ziemlich gut aussehend( ich weiss ich weiss, eigenlob)
So liebe leute, hab jetzt einen kleinen einblick euch gewährt in mein leben.
Und eine gaaaaanz dooofe frage: die 2 kontakte die mitte und ende januar waren, waren doch safe oder?
und die ganzen test haben ja die ganzen lücken doch bedeckt oder?
warum bin ich denn so bekloppt?
warum denke ich immer noch daran
Gv hatte ich so vor ca 1, 5 jahr
davor ca 4 jahre auch gar nichts in meiner ehe.
Hallöchen.
Finde deine Geschichte total interessant.
Spiegelt mein Leben so in etwa wieder.
Du musst dir absolut keine gedanken machen.
deine kontakte waren safe und das wurde ja durch mehrere tests bestätigt.
mach dich bitte nicht fertig. das kann auch schief gehen. sprich psychologische hilfe und so.
vielleicht hat deine angst ja auch einen anderen hintergrund.
vielleicht durch diese krassen seelischen verletzungen....
verschwende deine kostbare zeit nicht mit solch unnützen gedanken, dazu besteht kein grund!!!!! und das leben ist doch einfach zu wertvoll
LG
Wenn du immer normal verhütest und kein sperma aufnimmst, passiert nichts.
Geh bitte mal zum Psychologin, man kann ja kein normales Leben führen, wenn man nur an Hiv denkt.
Und Sex gehört zum Leben, was ist denn ein Leben ganz ohne.
Danke für eure kommentare.
Ich glaube ic kann mich nie mehr überwinden sex zu haben, denn das ruft in mir nur schlechte errinerungen und schnürt mir schon bei gedanken den halz zu. Denn ich bin kein typ für ons oder brtäuchte SEX unbedingt.
Bin eher schmussetyp , aber auch hier hab ich berührungsängste.
Es ist esht ganz schlim geworden, eben hab ich eingekauft für morgen und bei pakung bananden hatmich leicht etwas gestochen.
Ich musste sofort schauen ob da keine spritze liegt oder so, oder blut verschmiert.
Hab auch gleich eine kleine stelle am finger gefunden und und und
es geht so weiter und weiter
und hat kein ende
das schlimmste daran, ich kann mit niemanden darüber reden.
ich schäme mich ungemein.
es ist echt eine spirale
Hallo Zorka
Geh zu deinem Hausarzt oder Frauenarzt, dem dem du mehr vertraust und versuche mit ihm darüber zu reden. Er wird dir bestimmt helfen können.
Die Ärzte kennen so etwas, da braucht man sich nicht zu schämen!!!
Und sie haben Schweigepflicht.
lg sunshine
Anmeldungsdatum: 11.07.2009 Beiträge: 4258 Wohnort: Bei Basel / CH
zorka hat folgendes geschrieben::
das schlimmste daran, ich kann mit niemanden darüber reden.
ich schäme mich ungemein.
es ist echt eine spirale
Du redest mit uns und hast erkannt, dass Du ein Problem hast. Du hast bereits den ersten Schritt aus dieser Spirale gemacht. Wenn Du Dir nun noch eine Fachperson an Land ziehst in Form eines Therapeuten und mit dem Deine Angst verarbeitest... dann hast Du gewonnen.
Das ist eine HIV Phobie, die schon auch in Richtung Zwangsstörung gehen wird.
Ich kann dir rein rational einmal die Angst nehmen:
- Bei Safer Sex ist eigentlich kein einziger Fall bekannt (Anwendungsfehler ausgenommen) bei der sich ein Partner mit HIV infiziert hat. Bei Kondomen mit EU Norm brauchst du keine Angst zu haben.
- Nadelstichverletzungen sind eigentlich auch relativ unwahrscheinlich - das ist mehr das Problem wenn du direkt nach intravenöser Gabe eines HIV positiven ebenfalls die Nadel benutzt. Warum?
- das Virus ist außerhalb des Körpers nicht wirklich beständig. Gerinnt das Blut wird der Virus durch enzymatische Prozesse von Monozyten relativ schnell zersetzt. Auch Gerinnungsfaktoren inaktivieren den Virus.
- eine Übertragung durch Blut ist extrem unwahrscheinlich. Von unmittelbaren Nadelstichverletzungen abgesehen müsstest du mit einer entsprechenden Blutung mit einem HIV+ der auch eine entsprechende Blutung aufweist längere Zeit in Berührung sein. Da reicht eine gerade mal verheilte Wunde nicht aus. Auch die Menge des Blutes ist ausschlaggebend.
- wenn du mal wieder einen Partner hast, dann kannst du mit ihm über deine Ängste reden und ihn bitten dass er vor dem Sexualverkehr 3 Monate wartet bis er dann einen Test macht. Vielleicht bist du dann soweit dass du Safer Sex haben kannst.
- es bringt dir nichts von Test zu Test zu laufen, im Gegenteil das macht es nur schlimmer. Ein PCR Test ist ja nicht unbedingt billlig. Dann wirst du immer tiefer da reingeraten. Versuche es so hinzunehmen wie es ist. Du hast derart viele Tests gemacht da das Ergebnis ist in jedem Fall negativ!
- selbst wenn du mal einen Risikontakt hast, ich denke du bist entsprechend sensibilisiert, um es sofort zu merken, kannst du mit einer anti-retroviralen post expositions Prophylaxe beginnen. Damit schafft man es u.a unmittelbar nach dem GV / RK (bis 48 Stunden) das Virus aus dem Körper zu bringen.
- gehe zu einem Psychotherapeuten. Ein Psychiater wie hier empfohlen wird dir lediglich Medikamente verordnen können. Die sind bei Zwangsstörungen vielleicht auch ganz nützlich, bekämpfen aber nicht so recht das eigentliche Problem
Hierzu wäre es an der Zeit einen psychologen zu konsultieren der da mal auf den Zahn fühlt. Oft sind die eigentlichen Probleme nicht so offensichtlich. Ich weiß es nicht, ich bin keiner aber ich könnte mir vorstellen das unterbewusst vlt. auch der Seitensprung irgend eine Bedeutung hat.
Auf lang oder kurz, kompetente Hilfe wirst du brauchen. Da führt kein Weg vorbei. Solange versuche dir rational vor Augen zu halten - es kann anders nicht sein! Gehe alle Punkte durch... und dann bitte zum Therapeuten. Diese Angst wird nur noch schlimmer werden bis es dann zu Panikattacken kommen kann.
Hallo, iher lieben.
Vielen dank!
Mir kullern grad die trännen. hab versucht mit meiner familie darüber zu reden und mein zustand veruchen zu erklären.
Es gab riesen stress und ich wurde sofort für bekloppt erklärt und hab gesagt bekommen, dass ich sonst keine probleme habe und mein leben wohl zu einfach wäre.
Also vollkommen nach hinten gegangen.
Ich war so traurig und beschämmt, weil ich selber nicht weiss was mit mir los ist
Liebe Zorka, es gibt wirklich keinerlei Anlass für eine derartige Reaktion auf dein Gespräch mit deiner Freundin- es war auf jeden Fall richtig das Probelm mit anderen zu besprechen - es kann unheimlich helfen, wenn einem andere Personen wieder etwas rationelles Denken zurückbringen.
Für deine Ängste brauchst du dich keineswegs zu genieren, unter Phobien leiden immerhin fast alle, wenn auch nicht (wie es scheint) in dem von dir geschilderten Ausmaß.
Schau dich einmal um, wie viele alleine in diesem Forum (nicht wertend zu vestehen) völlig irrationale Übertragungswege "erfinden".
Daher- nimm deine Befürchtungen in Angriff und sprich zumindest mal mit dem Arzt deines Vertrauens über deine Ängste in Bezug auf HIV
Er kann dir Helfen, mit diesen Problemen umzugehen und wieder ein "sorgenfreieres" Dasein zurückzugewinnen
Liebe Grüße
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die obigen Informationen (sofern nicht explizit gekennzeichnet) von medizinischen Laien stammen. Sie können und wollen daher den Arztbesuch nicht ersetzen. Um medizinisch valide Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens.
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