Mit der Diagnose HIV positiv liegt die durchschnittliche Lebenserwartung heutzutage fast auf gleichem Niveau wie der Durchschnitt der Gesellschaft. Gerade deshalb ist es für HIV Patienten elementar wichtig, dass sie gut versichert sind und für das Alter vorsorgen. Nichtsdestotrotz schließen viele Versicherungsgesellschaften HIV positive Menschen per se von deren Leistungen aus.
Wir haben Monate lang für Sie recherchiert. Unser auf Versicherungen spezialisierter Kooperationspartner zeigt Ihnen anhand Ihrer Wünsche auf, welche seriösen Versicherungen ohne Gesundheitsfragen abgeschlossen werden können!
Verfasst am: Di Mai 24, 2011 1:50 pm Titel: Leben und soziale Auswirkungen
Autor
Nachricht
theresaschulz
Anmeldungsdatum: 24.05.2011 Beiträge: 2
Hallo Liebe AIDS-Erkrankte
Ich versuche mich auf diesem Weg über die sozialen Auswirkungen und ihr Leben mit AIDS zu informieren. Ich bin Schülerin einer Realschule und bin gerade dabei mir meine letzte wichtige Projektprüfung zu erarbeiten. Diese befasst sich insgesamt mit dem Thema AIDS. Es würde mich freuen wenn sie über ihre Erfahrungen und den Veränderungen in ihrem Leben durch diese Krankheit berichten würden.
Und - kleiner Tipp: Ich bin z.B. HIV-positiv, aber nicht an AIDS erkrankt.
Ansonsten: Besser konkrete Fragen stellen. Was genau interessiert Dich, welche Teilbereiche wilst Du abarbeiten ... und welche Infos hast Du schon? Das macht es einfacher! _________________ LG - matthias
es gibt aber auch andere Erfahrungen. Als ich mein positives Testergebnis bekommen habe, bin ich eigentlich von Anfang an damit sehr offen umgegangen und habe überraschender Weise in keinster Weise negative Erfahrungen machen müssen.
Mein Lebensgefährte (seit 14 Jahren mit ihm zusammen), ist negativ. Wir leben eben in einer offenen Beziehung *bitte KEINE moralischen Thesen*. Er ist noch immer bei mir. Meinen Freunden und meiner Familie, Arbeitgeber und Bekanntenkreis habe ich es von Anfang an gesagt und es sind noch immer alle wie früher, möchte sogar sagen, das das alles noch fester zusammengeschweißt hat. OK, man fragt jetzt mal öfters, wie es mir geht, damit kann ich aber leben, auch wenn es manchmal etwas nervt.
Ich bin der Meinung, das es solche und solche Erfahrungen gibt, man kann diese nicht pauschalieren. Manche Leute sind noch immer auf dem Stand der 80er Jahre und das trotz der für meine Begriffe doch sehr guten Aufklärung der Medien.
Fazit: ich habe keine negativen Erfahrungen machen müssen und hoffe, das ich damit hier nicht alleine bin, ich würde es mir auf jeden Fall wünschen.
LG
Chris _________________ Art-Medikamente:
Truvada [1-0-0], (Tenofovir + Emtricitabin)
Isentress [1-0-1], (Raltegravir)
erstmal möchte ich sagen, dass ich deine Begrüßung etwas unglücklich formuliert finde. War bestimmt nicht böse gemeint, aber könnte dem ein oder anderen sauer aufstoßen. Es gibt nämlich einen großen Unterschied zwischen HIV und AIDS.
Vielleicht könntest du deine Frage auch noch mal möglichst genau formulieren? Welche Aspekte interessieren dich besonders? Das Thema HIV und AIDS ist viel zu umfangreich um es in eine Projektprüfung für die Realschule zu packen. Auf welche Teilgebiete zielt deine Arbeit ab?
Zu meinen Erfahrungen:
Ich selber bin negativ, mein Partner positiv.
Negative soziale Auswirkungen hat er kaum. Freunde und Familie halten alle zu ihm. Da gab es keinen einzigen, der sich da komisch verhalten hat. Ich als seine Freundin bin sowieso immernoch da und so ein blöder kleiner Virus ist auch auf keinen Fall ein Grund ihn zu verlassen. Er hat es allerdings auch nicht jedem auf die Nase gebunden. Der direkte Freundeskreis weiß es, die entfernteren Bekannten nicht. Er versucht aber auch nicht es zu verstecken. Wenn es einer zufällig mitkriegt ist das auch ok und seine Medis stehen auch offen im Zimmer rum.
Einzig negatives Erlebnis war, als er versucht hat nen Zahnarzttermin zu kriegen. Hat ein bischen gedauert bis er nen Doc gefunden hat, der ihn behandeln wollte.
Bei mir sieht es da schon bischen anders aus. Mein Ex kommt damit nicht so klar, da er Angst um unsere gemeinsamen Kinder hat
Musste mir da schon einige Beschimpfungen anhören.
Und meine Mutter sollte davon besser auch nichts wissen.
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die obigen Informationen (sofern nicht explizit gekennzeichnet) von medizinischen Laien stammen. Sie können und wollen daher den Arztbesuch nicht ersetzen. Um medizinisch valide Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens.
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.