Mit der Diagnose HIV positiv liegt die durchschnittliche Lebenserwartung heutzutage fast auf gleichem Niveau wie der Durchschnitt der Gesellschaft. Gerade deshalb ist es für HIV Patienten elementar wichtig, dass sie gut versichert sind und für das Alter vorsorgen. Nichtsdestotrotz schließen viele Versicherungsgesellschaften HIV positive Menschen per se von deren Leistungen aus.
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Verfasst am: Mi Mai 12, 2010 4:00 pm Titel: Küssen und knabbern?
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quwer Neues Mitglied
Anmeldungsdatum: 12.05.2010 Beiträge: 10
Hallo,
es wäre toll, wenn ihr mir sagen könntet, ob die folgende Situation die Gefahr einer Ansteckung hat:
Zungenkuss, keine (zumindest bemerkten) blutenden Wunden im Mund. Möglicherweise eine Aphte.
Knabbern am Hals, Partner ruft au, sofort aufgehört. Anschließend nur noch küssen am Hals mit geschloßenen Lippen. Kein Blut irgendwo am Hals gesehen. Natürlich nicht auszuschließen, dass irgendwo ein winziger Bluttropfen war, der mit der Lippe aufgenommen wurde.
Wie sieht es in dieser Situation mit der Gefahr einer Ansteckung aus? Wäre für eine Ansteckung tatsächlich eine blutende Wunde im Mund nötig und wenn ja, wie stark blutend? Wie viel Blut hätte am Hals sein müssen, um die Gefahr einer Ansteckung zu bedingen? Hätte diese Menge übersehen werden können?
Ohne Austausch von infektiösen Körpersekreten ist eine HIV-Infektion sicher auszuschließen
(die Blutmenge müsste zumindest "bemerkbar" sein und zudem "frisch")
Vielen Dank für deine schnelle Antwort!
Hätte vielleicht noch jemand eine zweite Meinung dazu?
(nicht, dass ich deine anzweifle, nur zur Sicherheit...)
Du hast ja schon einiges an Beiträgen verfasst, woher hast du dein detailiertes Wissen?
Vielen Dank nochmal!
Nur, weißt du:
JEDER wird dir 1. die gleiche Antwort geben und
2. gibt es hier so viele, die Rat suchen, dass es doch äußerst unnötiger Aufwand wäre jede Frage doppelt und dreifach gleich zu bestätigen
--> Das macht halt keinen Sinn
Anmeldungsdatum: 08.08.2009 Beiträge: 2421 Wohnort: Berlin
Blut allein bedeutet nicht automatisch Infektion. Dazu muss erst einmal (infiziertes) Blut mit einer ausreichend großen offenen (blutenden) Wunde oder mit Schleimhäuten in Berührung kommen, damit überhaupt ein Risiko besteht. Und das war – folgen wir Deiner Beschreibung – bei Dir nicht der Fall.
Deshalb teile ich Rextons Einschätzung. Er hat, da er selbst einmal fälschlicherweise Angst hatte, er habe sich infiziert, sich ausgiebig mit dem Thema befasst und kann sehr gut einschätzen, wie das Gefühl ist, wenn man (noch) nichts Genaues weiß.
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Er hat, da er selbst einmal fälschlicherweise Angst hatte, er habe sich infiziert, sich ausgiebig mit dem Thema befasst und kann sehr gut einschätzen, wie das Gefühl ist, wenn man (noch) nichts Genaues weiß.
Genau so ist es, nur bin ich damals (und ich bin durchaus so weit, mir dies einzugestehen) "ver-rückt" gewesen und hatte VÖLLIG irrationale Gedanken (viel abwegigere Dinge als HIV....)
Durch studenlange Gespräche mit Ärzten hat sich allerdings die Lage völlig gewendet und ich kann heute mit diesen Thematiken wahrscheinlich gelassener umgehen, als der grobe Durchschnitt
Hast du schon mal mit einem Arzt über HIV gesprochen??
Wenn er dir seinen Bezug zu der Erkrankung vermittelt und du nur Bruchstücke davon für dich aufnimmst, so relativieren sich etwaige Bedenken mit Sicherheit (nur zu geringer Informationsstand lässt Bedenken resultieren)
naja, meinst du man kann das so allgemein sagen? wenn man mit jemandem ohne gummi schläft und nicht weiß, ob der was hat sollte man sich schon gedanken machen, oder meinst du nicht?
ich mach mir vor allem immer gedanken darüber, ob winzige mengen blut, die man z.b. in den mund bekommt was machen können. ich habe da schon seit meiner kindheit öfters mal ne aphte und fürchte dann, dass das das risiko erhöht. wie ist das denn damit und vor allem wie viel blut wäre da nötig? eine menge, die man nicht bemerkt oder reden wir da von richtig starkem bluten und sonst besteht kein risiko? gibt's dazu vllt auch gute quellen, die du mit nennen könntest?
danke!
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die obigen Informationen (sofern nicht explizit gekennzeichnet) von medizinischen Laien stammen. Sie können und wollen daher den Arztbesuch nicht ersetzen. Um medizinisch valide Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens.
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