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Verfasst am: So Jul 19, 2009 7:21 am Titel: Kosten in China
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david1 Gast
Ich habe eine Frage. zwar eine freund von mir hat HIV. er musst jetzt behandelt werden. Er lebt noch in China. Natürlich die chinesische Regierung wird nicht für die Behandlung zahlen.
Wie teuert sind die Kompinationsmedikamenten?
Kann jemand mir sagen.
ich bedanke mich sehr .
lg
david
Anmeldungsdatum: 11.07.2009 Beiträge: 4241 Wohnort: Bei Basel / CH
Hallo David
Wie teuer die Medikamente in China sind weiss ich nicht. Tut mir leid, aber da kann ich Dir leider nicht helfen. Zudem kommt auch drauf an was Dein Freund einnehmen müsste. Und die PCR-Kontrollen und anderen Blutwerte kommen noch dazu. Man muss den Verlauf der Therapie ja kontrollieren.
Ich habe keine Ahnung von den Kosten in China, aber in Deutschland sieht das Ganze in etwa so aus:
Nach sehr verlässlichen wissenschaftlichen Quellen (Retrovirus-Bulletin 04/2007 nach Stoll et al.) liegen die Kosten für die Behandlung bei über 24.000 Euro - genau 24.282 pro Jahr und Patient. Die HAART alleine produzierte Kosten in Höhe von 16.007 Euro Pro Jahr.
Naja ist zwar nicht China .... aber zumindest Asien ein Medikament das mit dem Buchstaben K anfängt, hab leider den Namen vergessen .... liegt bei ca. 110 Euro pro Monat.
Das hört sich zwar billig an, man muß aber wissen, daß ein durchschnittsverdiener in Thailand gerade mal (wenn überhaupt) diese Summe verdient.
Somit scheint die Summe zwar billig aber im Prinzip für die meisten betroffenen trotzdem nicht zu bezahlen .....
Die einzige Hoffnung die ich sehe ist einfach daß die Medikamente noch billiger werden, denn auf eine Unterstützung des Staates kann man in den meisten betroffenen Ländern - sei es Afrika oder Asien - kaum hoffen, da ist der Staat einfach nicht in der Lage dazu die Medikamente zu bezuschussen ....
Außer zu Zeit in Thailand .... da tut sich was, zum jetztigen Zeitpunkt kann ich nur sagen, daß die Regierung dabei ist die Medikamente soweit zu bezuschussen, dass sie wirklich für jeden erwschwinglich werden, auch wird daran gearbeitet die Medikamente als Generika selbst herzustellen, denn zumindest Thailand hat erkannt daß es so nicht weitergeht ...
Wobei auch hierbei Aufklärung hilfreicher wäre als die Bezuschussung der Medikamente ... denn speziell was Thailand anbelangt ist mir zwischenzeitlich klar geworden, daß es hier ausschließlich an der Aufklärung liegt .... mal abgesehen von den Idioten die glauben mit Geld alles zu kaufen können .... eben auch Sex ohne Schutz .... und ist die Summe hoch genug werden halt viele schwach.
Wie hier allerdings erfolgreich Aufklärung betrieben werden kann ist allerdings auch nicht klar ..... ich weiss nur dass es mit Sicherheit daran liegt.
Anmeldungsdatum: 11.07.2009 Beiträge: 4241 Wohnort: Bei Basel / CH
Mit Asien kenne ich mich nicht so aus. Aber in manchen afrikanischen Staaten verstehen die Leute HIV nicht. Sie denken noch, dass böse Geister in den Körper gefahren sind. Das Problem ist da sicher auch die Schulbildung d.h. der Allgemeinbildung.
Da glaube ich auch dass sich die beiden Länder stark von einander unterscheiden, in Asien speziell in Thailand ist es der achtlose Umgang mit der Infektion und das allgemeine Schweigen darüber .... niemand spricht darüber .... auch die Eltern nicht mit Ihren Kindern ... so dass viele zwar mal was davon gehört haben, aber dann einfach achtlos damit umgehen nach dem Motto .... mit wird schon nix passieren ...
Anmeldungsdatum: 11.07.2009 Beiträge: 4241 Wohnort: Bei Basel / CH
Naja, sind wir mal ehrlich... wenn man sieht wie die Leute hier noch leichtsinnig ohne Kondom rumpoppen... dann muss man sich fragen in wie fern wir besser sind. In der Schweiz gibt es jährlich 700 Neuinfektionen.... es wären viele weniger wenn die Leute bei Geschlechtspartnern unbekannten Status endlich Kondome verwenden würden.
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die obigen Informationen (sofern nicht explizit gekennzeichnet) von medizinischen Laien stammen. Sie können und wollen daher den Arztbesuch nicht ersetzen. Um medizinisch valide Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens.
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