Mit der Diagnose HIV positiv liegt die durchschnittliche Lebenserwartung heutzutage fast auf gleichem Niveau wie der Durchschnitt der Gesellschaft. Gerade deshalb ist es für HIV Patienten elementar wichtig, dass sie gut versichert sind und für das Alter vorsorgen. Nichtsdestotrotz schließen viele Versicherungsgesellschaften HIV positive Menschen per se von deren Leistungen aus.
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Verfasst am: Fr Jan 09, 2009 7:02 pm Titel: Ich positiv und Partnerin negativ ?
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JensH
Anmeldungsdatum: 09.01.2009 Beiträge: 12
Guten Abend Zusammen,
lebe seit 9 Wochen in ständiger Angst.
Folgendes ist vorgefallen:
Ich hatte vor ca. 9 Wochen einen One night stand mit einer völlig unbekannten Dame ( Alkohol im Spiel, wusste bis Morgens auch nicht, dass wir überhaupt vaginalen GV hatten -> meine Schuld ). Sie ist/war 22 Jahre alt.
Zuerst hatte ich nur Angst wegen einer Möglichen Schwangerschaft, Morgen sagte ich: "Sch... wir haben bestimmt kein Gummi benutzt"
Sie:" Ich nehme die Pille,.... oder hast DU ( also Ich ) irgendwelche Krankheiten? "
Ich war total daneben und konnte die Gegenfrage nicht mehr stellen, wollte einfach nur weg.
Ich habe mir Mühe gegeben, keinen GV mit meiner Freundin zu haben und alle möglichen Ausreden benutzt, aber irgendwann kam es dazu ( also 1 x bisher ).
Meine Freundin hat dann vor 3 Wochen Blut gespendet und alles war OK ( kein HIV ). Ich im Gegenteil, denke, dass ich jede Menge Symptome habe,
Lymphknoten geschwollen, Halsschmerzen, Bauchschmerzen, Rückenschmerzen, dass war es eigentlich. Kein Fieber, Durchfall oder ähnliches.
DEn Test werde ich definitiv machen, wahrscheinlich nächste Woche, also ist es nicht nötig, mir diesen zu empfehlen.
Meine Frage ist : Wenn meine Freundin, nach einmaligem Geschlechtsverkehr, mit Ejakulation in Ihr, negativ ist. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich positiv bin ??
Danke Euch für Eure Meinúngen, bin echt total fertig.
Das ist immer so eine Sache mit dem Blutspenden: ich persönlich halte es für riskant, das Ergebnis als allgemeingültig anzuerkennen, da es immer noch eine diagnostische Lücke - also ein Zeitfenster gibt, in dem das Virus nicht nachgewiesen werden kann. Ich würde die Sachlage also unabhängig davon betrachten!
Die Wahrscheinlichkeit für die HIV Übertragung (!) liegt laut RKI Studie zwischen 0,03 und 5,6 Prozent - je nachdem, welche anderen Voraussetzungen gegeben waren. Achtung: weitere Kommentierungen in der Studie lesen!
habe mir Heute Blut abnehmen lassen, für einen HIV und Hepatitis Test. Habe das Gefühl, dass die Symptome immer Schlimmer werden, kann nicht mehr schlafen, weil ich solche Angst habe.
Habe seit dem 02.01. Magenschmerzen und die Lymphknoten sind geschwollen, besonders im Leistenbereich ( eher innenseite der Oberschenkel) . Fieber hatte ich aber nicht. Kommt Fieber häufig bei einer solchen Erkrankung wie HIV vor ? Will noch nicht sterben, ich bin viel zu jung mit 25. Und das nur wegen einer blöden Aktion.
ich wiederhole mich zwar, aber trotzdem: beruhige Dich! Die Symptome passen praktisch zu jeder Grippe, jedem Infekt und Erkältung. Von daher würde ich jetzt erst einmal abwarten, was der Test zeigt. So oder so - das Ergebnis steht fest - daran kann auch Aufregung nichts ändern!
Außerdem: HIV ist kein sofortiges Todesurteil mehr. Mit der richtigen Behandlung kann man hier in westlichen Sphären meist Jahrzehnte leben - und das auf einem lebenswerten Niveau. Aber wie gesagt: behandeln kann man nur, was diagnostiziert wird.
Von daher: gut, dass Du die Sache angegangen hast! Ich weiß, dass es Überwindung kostet, zum Test zu gehen und das Ergebnis einzufordern - aber gerade das ist der einzig sinnvolle Ausweg aus einer solchen Situation.
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die obigen Informationen (sofern nicht explizit gekennzeichnet) von medizinischen Laien stammen. Sie können und wollen daher den Arztbesuch nicht ersetzen. Um medizinisch valide Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens.
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