Mit der Diagnose HIV positiv liegt die durchschnittliche Lebenserwartung heutzutage fast auf gleichem Niveau wie der Durchschnitt der Gesellschaft. Gerade deshalb ist es für HIV Patienten elementar wichtig, dass sie gut versichert sind und für das Alter vorsorgen. Nichtsdestotrotz schließen viele Versicherungsgesellschaften HIV positive Menschen per se von deren Leistungen aus.
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Also ich habe soetwas noch nie gehört.
Meines wissen nach ist es doch so das wenn der Mann HIV + ist, und eine solche befruchtung statt findet, das dann meist das Kind auch HIV+ ist. _________________ Eine Herde ist nur so gut wie ihr schwächstes Glied
Jetzt wo du mich darauf aufmerksam gemacht hast habe ich es erst gesehen.
Danke für deine Information denn ich bin schon meine Antwort am suchen gewesen. lol
Ist es denn möglich das ein Mod oder Admin meine Antwort zu dem dazugehörigen text verschieben kann? _________________ Eine Herde ist nur so gut wie ihr schwächstes Glied
@shogun21
Meines wissen nach ist es doch so das wenn der Mann HIV + ist, und eine solche befruchtung statt findet, das dann meist das Kind auch HIV+ ist.
Nein..das ist definitiv verkehrt...ist ein Partner positiv und hat ungeschützten Sex muss er nicht zwangsläufig zu einer Infektion des Partners kommen...ich bin selbst positiv..mein Partner negativ und wir haben zwei ganz gesunde Kinder ...die entstanden sind als ich schon infiziert war...
natürlich ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß..ganz klar...aber es gibt auch die anderen wenn auch seltenen Fälle...
ich bin hier im Ort in einer Selbsthilfegruppe für HIV kranke...und da ist noch ein Paar..bei denen es ebenso ist.
nein, die kinder werden nicht automatisch hiv-infiziert, wenn einer der elternteile positiv ist. lediglich bei der geburt besteht die gefahr einer ansteckung des neugeborenen, da die mutter viel blut verliert, das an das baby gerät. daher werden in dieser situation oftmals kaiserschnitte durchgeführt
nein, die kinder werden nicht automatisch hiv-infiziert, wenn einer der elternteile positiv ist
Das stimmt so nicht ganz. Ohne Behandlung der Mutter besteht ein Risiko von 20-30 Prozent, dass ich das Kind infiziert. Das muss nicht unbedingt bei der Geburt durch das viele Blut passieren, sondern kann auch schon vorher der Fall sein. Die Plazentaschranke hält zwar die Viren zurück - jedoch gibt es auch noch mehrere andere Infektionsmöglichkeiten (z.B. im Geburtskanal durch infizierten Cervixschleim etc.)
==> Fazit: die Tatsache, dass man präventiv medikamentös eingreifen und das Kind dann gezielt per Kaiserschnitt zur Welt bringen kann, ist ein Segen! Hierdurch verringert sich die Wahrscheinlichkeit für eine Infektion des Kindes auf ca. 2 Prozent. Und das wiederum ist ne ganz andere Hausnummer als 20-30 Prozent! _________________ HIV-Symptome | HIV Factsheet - das kostenlose Ebook
Verfasst am: Do Jul 29, 2010 8:59 am Titel: Leben mit HIV und Kindern
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facility66 Gast
Hallo,
ich bin seit 22 Jahren Positiv und Lebe mit meiner HIV Positiven Frau und 2 Gesunden Kinder zusammen.
Mittlerweile sind diese 12 und 14 Jahre und negativ.
Die Gefahr bei der Geburt war >2% .
Es waren harte Jahre mit vielen Ängsten und Fragen, aber es Lohnt sich auch als Positiver Kinder zu bekommen.
Leider kenne ich zuwenige in der selben Situation.
Wer Lust hast kann sich gerne melden.
Anmeldungsdatum: 08.08.2009 Beiträge: 2130 Wohnort: Berlin
Hallo facility66,
ich würde mich gern mal mit Dir/Euch wg. eines Projektes unterhalten. Ich bin selbst + (Test 1994) und habe ein Buch darüber verfasst (siehe links und Signatur). Ich würde mich freuen, wenn Du Dich mal bei mir melden würdest, da Du als Gast keine PN-Funktion hast (eMail steht auf meiner Website).
Vielen Dank im Voraus! _________________ LG - matthias
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die obigen Informationen (sofern nicht explizit gekennzeichnet) von medizinischen Laien stammen. Sie können und wollen daher den Arztbesuch nicht ersetzen. Um medizinisch valide Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens.
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