Mit der Diagnose HIV positiv liegt die durchschnittliche Lebenserwartung heutzutage fast auf gleichem Niveau wie der Durchschnitt der Gesellschaft. Gerade deshalb ist es für HIV Patienten elementar wichtig, dass sie gut versichert sind und für das Alter vorsorgen. Nichtsdestotrotz schließen viele Versicherungsgesellschaften HIV positive Menschen per se von deren Leistungen aus.
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Verfasst am: Sa Dez 06, 2008 10:22 pm Titel: HIV + und Haustiere ?
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ADOMO Gast
Ich habe mal eine Frage an Euch.
Ich bin weiß seit einigen Wochen das ich HIV+ bin,
ich hatte im Oktober eine Lungenentzündung (Pneumonie).
Ich würde mir gern zur Bereicherung meiner Freizeit und sicher
auch zu "Ablenkung" ein Haustier zulegen.
Ich wollte mit eigentlich einen Wellensittich zulegen (ja ja nuch lacht ruhig...)
und habe vorher mal meinen Hausarzt gefragt (kein HIV-Spezialist, ich bin
der 4 HIV+ den er kennt), er meint das er mir davon abraten würde und
ich solle mir lieber einen Hund zulegen.
Ein Hund ist aufgrund meiner Arbeit + Wohnung leider nicht möglich
Achso, ich habe "nur" ein Appartment mit Wohn-/Schlafzimmer (ca. 26 m²)
in einem ...
Welche Erfahrungen habt Ihr mit Haustieren und der Krankheit ?
wie wäre es denn mit einer Katze? Wenn Du nen Weg nach draußen ermöglichen kannst (Katzenklappe) dann wäre das doch ideal. Katzen sind sehr reinlich und kommen bei genug Ausgang auch problemlos mit kleineren Wohnungen zurecht.
Auf der einen Seite bist Du mit einem Tier nie allein, es lenkt Dich ab, tröstet Dich, erheitert Dich. Du bist gefordert durch die Verantwortung, ein Hund muss regelmässig raus, ein Aquarium will gepflegt sein, mit Wasserwechsel etc. , die Katze fordert ihre Streicheleinheiten.
All dies sind positive Aspekte der Tierhaltung.
Leider bergen Tiere immer auch gewisse Risiken, mir fällt dazu der Katzenkot ein, er kann soweit ich erinnere Toxoplasmose auslösen?
Den Erreger können Menschen allerdings schon seit frühester Kindheit
in sich tragen, er muss nicht ausbrechen. Aber um das Risiko muss man schon wissen.
Ich bin nunmehr 16 Jahre HIV+, und habe seit gut 3 Jahren Katzen , Freigänger, die ausser Flöhen und Zecken auch mal Überreste einer Mausmahlzeit anschleppen.
Ich persönlich bereue die Entscheidung für ein Tier in keinster Weise, trage für das wohlige Schnurren gerne das Risiko eines Infekts.
Den kann ich mir genausogut im Bus oder beim Arzt im Wartezimmer einfangen.
Solltest Du Dich für eine Katze entscheiden, nehme möglichst zwei.
Sie haben zwar den Ruf des Einzelgängers, wenns Herrchen aber arbeitet
oder unterwegs ist, leiden sie sehr am Alleinsein.
Zuerst hatten wir auch einen Einzelkater, ich konnte fortan mit meiner Frau nicht mehr die Wohnung verlassen, weder zum Mülleimer, noch zum Einkauf was für ein Geschrei!
Durch Zufall bekamen wir eine weitere Jungkatze angeboten, ab da war Ruhe. Naja, und da aller guten Dinge halt 3 sind.... sind wir seit einigen Monaten zu fünft im Rudel! _________________ Und morgen ist heute schon gestern.
Das ist wirklich eine schöne Story, Paulchen! Danke!
Auch ich sehe es so, dass man Katzen wenn möglich als Freigänger halten sollte und eben auch im Doppelpack. Habe selbst die Erfahrung gemacht, dass Katzen sehr, sehr reinliche Tiere sind; die angeschleppten Vögel und Mäuse kann man ja auch durch Dritte entfernen lassen - das dürfte das Risiko für einen Infekt massiv minimieren. Für eine Katze gibt es nichts Schöneres, als sich das Fell zu pflegen und sauber zu sein - sehr angenehme Tiere!
Die Vorteile eines Hundes sind aber auch nicht zu verachten. Er gibt dem Alltag Struktur und bringt einen an die Frischluft und zur Bewegung. Das stärkt nicht nur die Funktionen des Immunsystems, sondern hält auch physisch fit. Aber so kuschelgierig wie Katzen sind Hunde eben nicht und man kann sie auch nicht einfach mal so nen Tag alleine lassen. Man ist dann schon eher ortsgebunden.
ich hab zwei Kaninchen! Einen kastrierten Rammler und ein zickiges Weibchen. Beide verstehen sich gut und kuscheln, fressen, schlafen und raufen gerne zusammen.
Die sind reinlich wie Katzen, gehen sogar auf´s Klo und zutraulich wie Hunde. Außerdem bekomme ich meine Spaziergänge auch täglich, weil ich ihnen vom Frühjahr bis zum Herbst täglich frische Kräuter und Gräser und Gehölze aus dem Wald und den Wiesen holen gehe.
Außerdem können die ebenso wie Katzen, gut mal zwei bis höchstens drei Tage allein bleiben.
Für mich sind die beiden Nickelchens einfach die besten Haustiere!
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die obigen Informationen (sofern nicht explizit gekennzeichnet) von medizinischen Laien stammen. Sie können und wollen daher den Arztbesuch nicht ersetzen. Um medizinisch valide Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens.
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