Mit der Diagnose HIV positiv liegt die durchschnittliche Lebenserwartung heutzutage fast auf gleichem Niveau wie der Durchschnitt der Gesellschaft. Gerade deshalb ist es für HIV Patienten elementar wichtig, dass sie gut versichert sind und für das Alter vorsorgen. Nichtsdestotrotz schließen viele Versicherungsgesellschaften HIV positive Menschen per se von deren Leistungen aus.
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Verfasst am: So Jan 11, 2009 2:00 pm Titel: HIV-Test positiv - Testergebnis Test 2 erst nächste Woche
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Gast
Hallo,
ich bin in der 10. Woche schwanger und habe routinemäßig wie auch in der ersten Schwangerschaft, einen HIV-Test machen lassen.
Letzte Woche wurde ich dann in die Praxis meiner "gyn" geladen.
Das Labor hätte sie angerufen, mein HIV-Test sei positiv...
Sie erzählte dann etwas über möglicherweise falsch positive Test, gerade in der Schwangerschaft und bei Infekten, gleichzeitig hatte sie aber schon Infos besorgt, wie es weitergehen könnte, wenn es stimmt...
Ich gehöre keiner Risikogruppe an, bin seit 17 Jahren liiert und war vor 4 Jahren (erste Schwangerschaft) negativ...
Okay, mein Mann KÖNNTE sich angesteckt haben irgendwo - ist aber eher unwahrscheinlich. Die einzige andere Möglichkeit wäre die Verunreinigung meines Blutes bei einer Eigenblutbehandlung, aber zu meiner Heilpraktikerin habe ich eigentlich Vertrauen in Bezug auf ihre Sorgfalt...
Was ich nicht verstehe: ich lese überall, es wird dem Patienten nur mitgeteilt, wenn auch der zweite Test (Westernblot oder so?) positiv war.
Lt. meiner Ärztin wurde aber nur der Elisa-test gemacht und für den Bestätigungstest wollte das LAbor neues Blut.
Überall im netz steht aber, das wird nicht so gemacht.
Weiß da jemand genaueres?
Dienstag kriege ich nun wahrscheinlich erst das Ergebnis.... ich drehe durch...
ich habe gestern zufällig aus meinem privaten Umfeld von einer Person erfahren, der genau das selbe passiert ist. Ich wusste auch bisher nicht, dass es anscheinend mehrere Fälle gibt, bei denen nur ein Test gemacht wird und kann es mir auch nicht wirklich erklären. Die einzige Erklärung wäre für mich, dass der ELISA Test anschlägt (passiert auch eher falsch-positiv!) und man dann doch den Patienten informiert hat.
Der Western Blot Test, der nach dem ELISA zur Kontrolle gemacht wird, hat dann ergeben, dass die Person tatsächlich negativ war. Vielleicht ist das auch bei Dir der Fall ... von daher würde ich an Deiner Stelle morgen nochmals mit der Gynäkologin telefonieren um das nochmals abzuklären - so kritisch finde ich, dass man als Patientin sein darf.
Tja, die Ärztin hat ja irgendwas gesagt, das Labor wollte/ konnte aus irgendwelchen Gründen den zweiten Test nicht mit dem gleichen Blut machen.
Puh.
Ich habe jetzt aber wirklich schon von mehr als einem Fall gehört, in dem es so gelaufen ist und das korrekte Ergebnis war dann doch Gott sei Dank negativ.
Morgen weiß ich mehr....
Die einzige Möglichkeit wäre auch eine Eigenbluttherapie, die ich mal gemacht habe. Aber die Heilpraktikerin ist eigentlich sehr verantwortungsbewußt...
Ich weiß jetzt aber, warum nicht aus der gleichen Blutprobe der Bestätigungstest gemacht wurde:
Ich habe am 29.12. das Blut abgegeben - offensichtlich hätte man nun, da ein neues Quartal angefangen hat, den Bestätigungstest nicht abrechnen können gegenüber der Krankenkasse und DESHALB wollte das Labor eine neue Blutprobe.
Ich bin drauf und dran, mal eine Zeitung anzuschreiben.... dafür habe ich einige Nächte nicht geschlafen.... weil sie die paar Euro sonst nicht hätten abrechnen können..... ich glaube es nicht....
By the way: wie kommst Du auf die Story mit der Abrechnung? DAS wäre ein Skandal und nicht nur eine Meldung an bild.de & Co. wert ... das müsste auf jeden Fall auch ins TV!
Die Ärztin hat mir das so geschildert..... *ohneworte*........
Angeblich hat der Professor des Labors sie angerufen, hat sich entschuldigt weil es so lange gedauert hat (Montag hat man ihr nämlich am Telefon gesagt, es würde 10 (!!!) Tage dauern) und irgendwie hat man ihr das mit der Abrechnung dann erklärt... ich kann es auch kaum glauben....
Hallo!
Mir ist genau das gleiche passiert. Im Rahmen meiner Schwangerschaft routinemäßig HIV-Test gemacht und auffälliges Ergebnis. In 4 Wochen soll ich neues Blut abgeben. Ich hoffe jetzt einfach mal, dass die bisher nur den ELISA Suchtest gemacht haben, und noch keinen Bestätigungstest. Warum man allerdings neues Blut dafür braucht, kann m.E. nicht an der Abrechnungsgeschichte liegen.
Bin privat versichert, da kommt es nicht auf die Quartale an.
Hat irgend jemand eine Ahnung, warum die eine zweite Blutprobe brauchen?
Vielleicht möchte man alle Evantualitäten (z.B. damalige Infekte, die zu einem falsch-positiven Test geführt haben könnten, Verunreinigungen etc.) ausschließen? Das wäre für mich die logischste Erklärung ... _________________ HIV-Symptome | HIV Factsheet - das kostenlose Ebook
I hope so....
Schön wäre gewesen, der Arzt hätte mir erklärt, was die mit meiner Blutprobe bisher angestellt haben. Also ob bereits ein Bestätigungstest gemacht wurde oder nicht.
Da wedre ich beim nächsten termin nochmal nachhaken.
Man macht sich halt doch Gedanken, obwohl mein Mann und ich eine HIV-Infektion ausschließen können....
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die obigen Informationen (sofern nicht explizit gekennzeichnet) von medizinischen Laien stammen. Sie können und wollen daher den Arztbesuch nicht ersetzen. Um medizinisch valide Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens.
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