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Verfasst am: Di Jan 17, 2012 11:16 pm Titel: Hilfe - ich weiß nicht mehr weiter
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keldan Neues Mitglied
Anmeldungsdatum: 17.01.2012 Beiträge: 12
Hallo,
ich schreibe hier rein, weil ich bevor ich einen neuen hiv-test mache, erstmalv on euch Rat holen möchte.
Im September 2010 habe ich mich freiwillig in die klinik aufnehmen lassen, da ich seit Tagen keinen Stuhlgang, bauchschmerzen und blut aus dem after hatte.
10 Tage war ich darin, mit dem Verdacht auf Morbus Crohn zur Hausärztin entlassen.
Die wiederum überwies mich zum Gastrologen, der wiederum nicht wusste was ich habe, denn es war atypisch für Morbus Crohn.
Ich bin dann 9 monate nicht mehr beim arzt gewesen, in der Zeit zu Weihnachten 2010 habe ich auch kein Hungergefühl mehr gehabt, nix gegessen und somit 10 kilo in einen monat abgenommen!
Im Mai/Juni bin ich dann im Tiergarten vor dem Kiosk, nur von dem Geruch der Pizza einfach so ungekippt, war dann bei der Hausärztin die mich wieder zum Gastrologen führte.... Wieder war er sich nicht sicher, aber dann erstmal "Colitis Ulcerosa" diagnostiziert!
Gut, habe Medikamente bekommen, einschließlich Cortison, das ich aber wegen schlechter verträglichkeit absetzen musste.
Nun, im Dezember des letzten jahres habe ich dann Mundsoor bekommen, das sehr ätzend ist!!!
War Ende des Jahres deswegen wieder im Krankenhaus, blutabnehmen lassen, abführmittel 6(!!!!) Liter trinken müssen und abführen konnte ich gar nix! Mir gings so beschissen, die haben mich statt der Darmspiegelung in den CT gesteckt und nix gefunden!
Seit dem habe ich auch stark bauchkrämpfe, lustlosigkeit, kein hungergefühl, müdigkeit (schlafe am tag 12 stunden) und seit neusten auch die Kotzerei!
Die Äzte wissen einfach nicht mehr was sie tun sollen!
Also habe letzten Freitag meinen HIV-Test gemacht beim Hausarzt, und heute das Ergebnis bekommen. Und was soll ich sagen, es ist positiv mit sehr hohen Werten, so das heute eine Bestätigungsblutprobe abgenommen wurde, das Ergebnis wird mir am Dienstag mitgeteilt.
Der Arzt wollte mich auch gleich krankschreiben und stationär in die klinik überweisen, dabei meinte ich das ich eher ambulant gehen würde, da ich erst neue arbeit angefangen habe im januar, und ich mir nicht leisten kann, wieder arbeitslos zu werden.
Was mich aber quält sind immer noch die wochenlangen Bauchkrämpfe, gaaaaanz schlimm....
Anmeldungsdatum: 08.02.2012 Beiträge: 151 Wohnort: Berlin
Ich gehe mal davon aus, dass Dein Hausarzt kein Schwerpunktarzt ist, oder?
Es ist unheimlich wichtig, dass Du Dich in die Hände von Spezialisten begibst. Du schreibst ja selber, dass die Ärzte nicht mehr wissen, was sie tun sollen.
Ich kann das sehr gut nachempfinden, weiß aus eigener Erfahrung, wie kräftezehrend es ist, wenn kein Arzt eine Ursache findet... und ich wünsche Dir ganz viel Kraft, weiter dran zu bleiben.
Wohnst Du in einer Stadt oder in ländlicher Umgebung? In Städten gibt es meist sehr viel bessere medizinisch Versorgungsmöglichkeiten und andere Hilfsangebote (z.B. AIDShilfe). Es würde Dir sicher gut tun, darüber zu reden, wie Du das Testergebnis "wegsteckst". _________________ Liebe Grüße ,
Da hast du Recht, der Arzt ist Allgemeinarzt, bei dem ich eben den HIV-Test gemacht habe.
Ich wohne in Franken in einer Großstadt, nur es gibt sehr wenige schwerpunktpraxen, habe dort schon angefragt und es dauert sehr lange bis ich da einen Termin bekomme
Einzige Möglichkeit ist die Uniklinik, an die der Hausarzt mich weiterverweisen will.
Aber:
Gestern auf Arbeit ging es mir nach dem Mittagessen so richtig schlecht, mit sehr stark bauchkrämpfen und starker übelkeit, so das ich am ende unter der Kasse lag (bei vollen samstagsbetrieb) beim laufen bin ich dann auch wieder umgekippt. Wurde vom Notarzt abgeholt und in die klinik gebracht, dort wurde ultraschall und röntgenaufnahmen gemacht, und "nur" eine massive kotverstopfung nachgewiesen, obwohl ich mitgeteilt habe das mir die woche das positive ergebnis mitgeteilt wurde.
Ich gehe am montag zum hausarzt, frage wegen dem ergebnis und lasse mich von ihm gleich in die klinik überweisen, wahrscheinlich stationär, die schmerzen machen mich total fertig.
ich wohne hier in einem ländlichen Gebiet in Mittelhessen. In meiner Heimatstadt gibt es gar keinen Schwerpunktarzt. In der Nachbarstadt gerade mal zwei, einen niedergelassenen Arzt und einen Arzt im Uni.-Klinikum. Zu dem letzteren gehe ich.
Ich denke auch in Deiner Stadt wird es einen geben. Matthias hatte Dir ja einen Link gegeben. Wenn Du medikamentös eingfestellt bist, dann musst Du sowieso nur noch alle 3 bis 4 Monate hin.
Dir alles Gute und vor allem viel Kraft. _________________ Art-Medikamente:
Truvada [1-0-0], (Tenofovir + Emtricitabin)
Isentress [1-0-1], (Raltegravir)
Anmeldungsdatum: 08.02.2012 Beiträge: 151 Wohnort: Berlin
keldan hat folgendes geschrieben::
Einzige Möglichkeit ist die Uniklinik, an die der Hausarzt mich weiterverweisen will.
Na dann ab in die Uniklinik!
Schmerzen sind ein Warnsignal des Körpers, und gerade was schwierige Diagnosen angeht, bist Du in einer Uniklinik bestens aufgehoben.
Ich verstehe allerdings nicht, wieso Du entlassen wurdest. (Was war denn das für ein Krankenhaus ) Auch wenn "nur" eine Obstipation festgestellt worden ist, denn die kann auch ganz böse Schmerzen verursachen - und ist meines Erachtens eher ein Symptom als eine Diagnose. Hat man Dir wenigstens kurzfristig geholfen?
keldan hat folgendes geschrieben::
Ich wohne in Franken in einer Großstadt, nur es gibt sehr wenige schwerpunktpraxen, habe dort schon angefragt und es dauert sehr lange bis ich da einen Termin bekomme
... dann geh ohne Termin als Notfall hin und lass Dich nicht abwimmeln. Wenn Du Schmerzen hast, musst Du behandelt werden. Schlimmstenfalls musst Du eine längere Wartezeit in Kauf nehmen.
Ich wünsch Dir gute & schnelle Besserung. _________________ Liebe Grüße ,
morgen gehts ab in die klinik, mir gehts total beschissen, wieder übelkeit, bauchkrämpfe und schwindelig....
habe nix von der klinik gestern bekommen, die wollten mich ja behalten, aber ich selbst habe gesagt das ich freiwillig am montag mich einweisen lasse, da ich zu direkt von der arbeit eingeliefert wurde und zu hause einige geräte an waren.
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die obigen Informationen (sofern nicht explizit gekennzeichnet) von medizinischen Laien stammen. Sie können und wollen daher den Arztbesuch nicht ersetzen. Um medizinisch valide Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens.
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