Mit der Diagnose HIV positiv liegt die durchschnittliche Lebenserwartung heutzutage fast auf gleichem Niveau wie der Durchschnitt der Gesellschaft. Gerade deshalb ist es für HIV Patienten elementar wichtig, dass sie gut versichert sind und für das Alter vorsorgen. Nichtsdestotrotz schließen viele Versicherungsgesellschaften HIV positive Menschen per se von deren Leistungen aus.
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Hallo!
ich habe folgendes problem. ich bin positiv habe sehr neu mit der haart angefangen und bekomme unter anderem reyataz (seit einer woche). mein arzt sagte mir, dass als eine nebenwirkung gelbsucht auftreten kann, die aber nicht folge einer leberschädigung ist und eher ein kosmetisches problem ist. das weiße meiner augen ist leicht gelblich gefärbt. die haut im gesicht auch etwas. kann man die gelbsucht in den griff bekommen, ohne das medikament absetzen und ersetzen zu müssen?
Mir hat man das auch gesagt, also das mit dem kosmetischen Problem...
Aber wie schon vorher erwähnt wurde - überhaupt bei solchen Medikamenten ist es, meiner Meinung nach, wichtig, sich immer gut mit dem Arzt abzusprechen... _________________ Choose your own destiny!
kann man die gelbsucht in den griff bekommen, ohne das medikament absetzen und ersetzen zu müssen?
Leider ist die Antwort ein klares Nein! Reyataz treibt den Anteil an Bilirubin nach oben. Bilirubin ist ein Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs und wenn der Wert nach oben geht, zeigt sich diese Gelbfärbung.
Aber warte einmal ab, mitunter geht der Wert wieder in einen akzeptablen Bereich, so dass man die Gelbfärbung vom Augenweiß und der Haut nicht mehr oder kaum noch sieht. Bei mir ist auch ein Auf und Ab mit dem Bilirubin-Wert, zum Glück sieht man es nicht.
Absetzen darfst du Reyataz auf keinen Fall. Wenn die Gelbfärbung anhält und sich bei sozialen Kontakten als störend herausstellt, kann dein Arzt natürlich ein anderes Medikament aus der selben Wirkstoffklasse auswählen, sofern Resistenzen oder andere Umstände nich dagegen sprechen. Das solltest du dann mit ihm bei deinem nächten Termin besprechen. Die Medikamente sollen ja für uns da sein, nicht wir für die Medikamente.
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die obigen Informationen (sofern nicht explizit gekennzeichnet) von medizinischen Laien stammen. Sie können und wollen daher den Arztbesuch nicht ersetzen. Um medizinisch valide Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens.
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