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Einschätzung des Übertragungsrisikos für HIV

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Verfasst am: Mo März 28, 2011 4:30 pm    Titel: Einschätzung des Übertragungsrisikos für HIV
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Pandorum



Anmeldungsdatum: 28.03.2011
Beiträge: 5

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Hallo zusammen,

mache mich schon wochenlang wegen einer möglichen HIV-Infektion verrückt und selbst krank...

Muss zunächst etwas ausholen: Ich bin schwul und war mit meinem Freund knapp 1 1/2 Jahre zusammen. Gegen Ende der Beziehung kam heraus, dass er etwas mit anderen Typen während unserer Beziehung hatte. Er streitet das nachwievor ab, was ich ihm aber nicht mehr glaube.

Nun zu den Fakten:
Wir hatte in unserer Beziehung zu keiner Zeit ungeschützten Analverkehr, Analverkehr lief also IMMER UND AUSSCHLIESSLICH mit Gummi. Oralverkehr war ungeschützt. Allerdings hat nur er mir einen geblasen, nie ich ihm.

Soweit so gut, ich denke mal, dass bis hier hin eine mögliche HIV-Übertragung eher sehr gering ist...richtig?!?

Was mich allerdings immer wieder aufwühlt ist folgendes:
Wir hatten fast täglich ungeschützt Petting bishin zum Samenerguss, bei dem es mehrfach auch dazu kam, dass sein Sperma Kontakt mit meiner Eichel hatte. Wie sieht es hier aus? Ist es im Normalfall und ohne "hartes" Gereibe nicht auch eher unwahrscheinlich, dass es zu einer Übertragung kommen könnte?!?

Nochmal zusammengefasst:

- Wir hatten immer geschützten Analverkehr
- Er hat mir ohne Gummi einen geblasen
- Ich habe ihm nie einen geblasen
- Wir hatte ungeschützt Petting bis hin zum Samenerguss und Schleimhautkontakten

6 Wochen nach der letzten möglichen Übertragung habe ich einen HIV-Schnelltest machen lassen, der NEGATIV ausgefallen ist. Die von der AIDS-Hilfe haben mich alle beruhigt und gesagt, dass eigentlich nur bei ungeschütztem Analverkehr ein wirkliches Risiko besteht.
Das hat mich natürlich erstmal beruhigt, aber jetzt kommt es ständig wieder hoch, zusaml es mir seit Anfang Februar auch gesundheitlich nicht so gut geht.

- ständige Kopfschmerzen
- Schwindel
- Schlafstörungen
- Mandelentzündung
- Stirnhöhlenentzündung
- Rachenentzündung
- geschwollene Lymphknoten am Hals

Hab auch schon mehrere Antibiotika-Therapien hinter mir. Die Entzündungen sind zwar soweit weg, aber der Kopfschmerz, die geschwollenen Lymphknoten und die Schlafstörungen sind nachwievor da...

Was meint ihr als "Erfahrene" dazu? Crying or Very sad

Liebe Grüße
Pandorum
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Verfasst am: Mo März 28, 2011 4:30 pm    Titel:
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Verfasst am: Mo März 28, 2011 4:41 pm    Titel:
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Fallada
Bewährtes Mitglied


Anmeldungsdatum: 27.02.2011
Beiträge: 193
Wohnort: Berlin

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Puh, schwer zu sagen.
Es gibt im Grunde wenig Symptome, die auf HIV schließen lassen und wenn , gehört wohl "Fieber" auch dazu.
Diese Sypthome können im Grunde auch von Erkältungen und vor Allem die Folge der Antibiotikabehandlung sein.

Ich verstehe sowieso nicht, weshalb Antibiotika immer so verharmlost werden und vor Allem: So schnell verschrieben werden!

Es ist ein heftiger Eingriff in den Menschen, nimmt er über längere Zeit das Medikament, denn: Antibiotika veränderen die Bakterienzusamemnsetzung in den gesamten Schleimhäuten des Körpers. Vor allem im Darmbereich.
Und das ist ein großes Organ, dieser Darm.

Selten wird estwas verschrieben, was das Gleichgewicht von guten und schlechten Bakterien im Darm wieder herstellt, dabei ist es doch so wichtig, dass das erolgt.

Leider darf ich dir hier keine links posten, doch schau doch mal im Netz ,was Du unter Atibiotika und "Wiederherstellung der Darmflora" so findest. Meiner Meinung nach ein weit unterschätztes Gebiet.

Es KANN also sein,und ist sehr wahrscheinlich, dass diese Medikamente deine Syptome verursachen.

Versuch es mal mit Aufbaupräperaten , die bei Antibiotikabehandlung empfohlen werden, ok?!

Gruß Fallada
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Leben und leben lassen Wink

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Verfasst am: Mo März 28, 2011 7:13 pm    Titel:
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niemehrwieder
Poweruser


Anmeldungsdatum: 15.11.2010
Beiträge: 1072
Wohnort: Bremen

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Ich würde mal sagen ein rRsiko ist vorhanden, aber ein geringes.

Und selber mit irgendwelchen Präparaten rumeiern würd ich von abraten. lieber mal einen Facharzt oder einen anderen Arzt zur hilfe dazu holen.
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Verfasst am: Mo März 28, 2011 7:47 pm    Titel:
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Pandorum



Anmeldungsdatum: 28.03.2011
Beiträge: 5

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Fieber hatte ich keines. Die Symptome fingen an mit Kopfschmerzen und Schwindel. Erst nach 1-2 weiteren Wochen kam dann die Mandelentzündung und das Weitere...

Kopfschmerzen und Schwindel kann ich aber wohl etwas anderem zuschreiben, nämlich Nackenverspannungen und Blockaden im HWS-Bereich. Nachdem ich nämlich zum Einrenken beim Physiotherapeuten war, ging es mir erheblich besser!

Momentan plage ich mich nur noch mit eine dichten Nase rum (jeden Morgen das Gleiche) aber keinem Schnupfen. Und es läuft mir ständig zäher Schleim den Rachen herunter. Sonst hab ich eigentlich nichts mehr, außer das ich mich selbst immer wieder aufs Neue verrückt mache und nicht richtig schlafen kann und mich wieder verspanne.

Objektiv gesehen denke ich eigentlich nicht, dass ich mich mit HIV infiziert habe, aber die Gedanken schwirren eben immer wieder trotzdem um das Thema herum, was mich noch Wahnsinnig macht...

Beim HNO war ich diesbezüglich auch schon. Der meinte, wie letztes Jahr auch schon, zum Einen dass meine Mandeln chronisch entzündet und zerklüftet sind und besser raus sollten und zum Zweiten, dass meine Nasenschleimhaut bis in die Nebenhöhlen stark angeschwollen sei. Anfang April soll ein Allergietest Aufschluss bringen, obwohl ich bereits weiß, dass ich Heuschnupfen habe und auch auf Hausstaubmilben reagiere. Das komische ist nur, dass ich keinen Schnupfen habe, sondern mir nur dieser Schleim den Rachen herunterläuft...
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Verfasst am: Mo März 28, 2011 9:39 pm    Titel:
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Fallada
Bewährtes Mitglied


Anmeldungsdatum: 27.02.2011
Beiträge: 193
Wohnort: Berlin

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niemehrwieder hat folgendes geschrieben::
Ich würde mal sagen ein rRsiko ist vorhanden, aber ein geringes.

Und selber mit irgendwelchen Präparaten rumeiern würd ich von abraten. .

Würde ich auch nicht machen...
Habe ich auch nie behauptet.
Natürlich sollte er sie sich von einem Arzt verschreiben lassen, wenn möglich.
Da die meisten Schulmediziner sowas aber nicht machen, gibt es in der Apotheke Präperate (pflanzlicher Natur Razz ), die nach Antibiotikagebrauch angeraten werden.
Er kann natürlich auch-wie schon vorgeschlagen- sich im Netz sachkundig machen und daraufin hierzu einen Arzt dazu befragen!



Doch er kann es natürlich auch lassen, war ja nur ein guter Ratschlag von mir.

Ferner ahnt er ja schon selbst, dass es sich wohl nicht um HIV handelt sodern um eine Erkältung.

Dennoch sind Antibiotika nicht ohne! Vor allem nicht ohne Nebenwirkungen Wink
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Verfasst am: Mo März 28, 2011 9:58 pm    Titel:
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Pandorum



Anmeldungsdatum: 28.03.2011
Beiträge: 5

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Stimmt es eigentlich, dass bei den meisten Menschen bereits 2 Wochen nach der HIV-Infektionen, Antikörper mit einem empfindlichen Schnelltest nachgewiesen werden können?!? Das sagte man mir nämlich bei 2 AIDS-Hilfen. "Die moderen Tests sind sehr empfindlich und in der Regel dauert die Bildung von Antikörpern nur bei Menschen, mit schon geschwächtem Immunsystem, länger als 2-6 Wochen." Und sie sagten noch: "Die immer wieder genannten 12 Wochen werden nur deshalb angegeben, weil es in extrem seltenen Fällen auch schon mal knapp 10 Wochen dauern könnte, bis genügend Antikörper gebildet wurden. Das aber nur bei unterdrücktem oder geschwächtem Immunsystem"

Stimmt das? Ist ein Test nach 6 Wochen also schon ziemlich sicher?
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Verfasst am: Mo März 28, 2011 11:30 pm    Titel:
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Peterli82
Neues Mitglied


Anmeldungsdatum: 08.02.2011
Beiträge: 12

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Hey Pandorum,

klar ist da jetzt eine Verunsicherung bei Dir, Klarheit gibt nur der HIV Test.
Ich habe in den letzten Monaten ähnliches durchgemacht.
Nach einem RK, bekam ich auch Kopf-, Hals- und Ohrenschmerzen. Bekam auch Antibiotika. Aber nach 12 Wochen bin ich HIV negativ getestet worden.
Das ist eine ewige Zeit, deshalb habe ich auch nach 2 Wochen einen Schnelltest und nach 6 Wochen einen Elisa-Test machen lassen, beide waren auch negativ.

Das Robert Koch Institut sagt dass bei einem Test, der 6 Wochen nach dem RK gemacht wird zu 80% sicher ist. Genaueres kannst du hier nachlesen:
Fremder Link entfernt - Mod. Alexandra

Kannst Du denn mit Deinem Exfreund über das Thema reden? Dann frag ihn mal ob er einen HIV-Test bereits hat machen lassen. Aber ich denke das wird man Dir schon gesagt haben.

So wie Du das beschreibst denke ich ist das Risiko gering. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir nur sagen mach Dich nicht zu sehr Verrückt. Die Kopfschmerzen hängen auch damit zusammen. Und die Symptome sind kein Indiz für eine HIV-Infektion. Habe das auch alles durchgemacht und der Test war negativ nach 12 Wochen.
Übrigens hatte ich auch geschwollene Lymphknoten und die kamen durch eine Mandelentzündung.
Google & Co. werden bestimmt auch von Dir dazu befragt, bitte lass das. Es hilft nicht wirklich!
Sicherheit bringt Dir wirklich nur der Test.

Soltest Du noch Redebedarf haben kannst Du mir auch gerne eine PN schicken.
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Verfasst am: Di März 29, 2011 8:04 am    Titel:
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Fallada
Bewährtes Mitglied


Anmeldungsdatum: 27.02.2011
Beiträge: 193
Wohnort: Berlin

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Peterli hat uneingeschränkt Recht!
Vor allem finde ich es aber toll, dass er sich hier noch weiter einbringt, obwohl er negativ ist Very Happy

Echt, Respekt!

LG Fallada
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Leben und leben lassen Wink

Erstdiagnose 1989
VL unter der Nachweisgrenze.
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Ratio: 20%
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Verfasst am: Di März 29, 2011 9:38 am    Titel:
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Pandorum



Anmeldungsdatum: 28.03.2011
Beiträge: 5

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Guten Morgen zusammen,

also erst mal vielen Dank für die zahlreichen Antworten!
Bin jetzt doch wieder etwas beruhigter Wink

Morgen werde ich bei unsrem Gesundheitsamt nochmal einen Test machen, dann kann ich (und vor allem meine Psyche) auch sicher sein, dass da wirklich nix ist!

Werde dann nochmal Bericht erstatten!

Liebe Grüße
Pandorum
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Verfasst am: Di März 29, 2011 9:28 pm    Titel:
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Peterli82
Neues Mitglied


Anmeldungsdatum: 08.02.2011
Beiträge: 12

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Hallöchen,

@Fallada:
Naja ich finde das selbstverständlich, schliesslich hat man mir hier auch beigestanden. Habe in den Letzten Monaten das Forum von Unten nach Oben durchgeackert Smile

@Pandorum:
Schön zu hören, ich drücke Dir natürlich ganz fest die Daumen.

Viele Grüsse
Peterli
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Verfasst am: Di März 29, 2011 9:28 pm    Titel:
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Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die obigen Informationen (sofern nicht explizit gekennzeichnet) von medizinischen Laien stammen. Sie können und wollen daher den Arztbesuch nicht ersetzen. Um medizinisch valide Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens.




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