Mit der Diagnose HIV positiv liegt die durchschnittliche Lebenserwartung heutzutage fast auf gleichem Niveau wie der Durchschnitt der Gesellschaft. Gerade deshalb ist es für HIV Patienten elementar wichtig, dass sie gut versichert sind und für das Alter vorsorgen. Nichtsdestotrotz schließen viele Versicherungsgesellschaften HIV positive Menschen per se von deren Leistungen aus.
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Verfasst am: Di März 15, 2011 10:09 pm Titel: Brauche Hilfe für eine Freundin
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Pflanzentier Gast
Hallo ihr Lieben,
ich habe ein großes problem bzw. eine sehr gute freundin von mir hat eins. sie glaubt, dass sie hiv-positiv sein könnte. sie hatte einen risikokontakt (ca. vor einem jahr) und nun einen leichten weißen belag auf der zunge entdeckt und ist nun der überzeugung, dass es sich um soor handelt.
Ich versuche ihr die ganze zeit zu sagen, dass nur ein test ihr klarheit bringen kann. sie hat so große angst vor dem ergebnis, dass sie nun sagt, es sei besser es nicht zu wissen und so zu leben als sei sie positiv.
ich weiß, es klingt verrückt. irgendwie kann ich sie auch verstehen, aber sie macht sich selbst so wahnsinnig.
wie gesagt, ich versuche sie dabei zu unterstützen, dass nur ein test ihr klarheit bringen kann und im schlimmsten fall die medikamente ihr helfen können, die sie mit dieser haltung ja nicht einnehmen kann.
ich weiß, dass man anhand von anderen blutuntersuchungen nichts ablesen kann. habe aber jetzt auch ein bisschen gesurft und gelesen, dass soor ja erst in einem späteren stadium auftritt, nämlich dann, wenn das imunsystem schon im keller ist. sehe ich das richtig?
demnach müsste doch in einem solchen fall zumindest eine auffälligkeit im bezug auf die leukozyten vorhanden sein? (sie hatte vor kurzem eine andere blutuntersuchung mit werten, die super waren).
wie gesagt, ich bin mir durchaus bewusst, dass man an den "normalen" blutwerten nichts sehen oder ausschließen kann. aber evtl. bringt sie das davon ab an soor zu glauben und lässt sich testen....
Anmeldungsdatum: 11.07.2009 Beiträge: 4693 Wohnort: Bei Basel / CH
HIV kann man anhand eines Blutbildes nicht erkennen. Und Soor kann man auch ohne HIV haben... sofern es denn Soor ist. Es kann auch was total anderes sein.
Wenn sie mal einen RK hatte soll sie zum Gesundheitsamt gehen und nen HIV-Test machen. _________________ Lieben Gruss
Alexandra
Verfasst am: Di März 15, 2011 10:32 pm Titel: das sage ich ihr ja auch
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pflanzentier Gast
Hallo Alexandra,
ja, dass man das nicht sieht weiß ich ja. Sage ihr ja auch, dass sie unbedingt den Test machen lassen soll.
Mir ging es nur darum, dass ich ihr nichts falsches sage, wenn ich sage:
Hiv-bedingter Soor würde nicht in der Latenzphase auftreten. Sondern erst später und auch eher nicht als einziges Symptom.
Anmeldungsdatum: 11.07.2009 Beiträge: 4693 Wohnort: Bei Basel / CH
Du kannst ihr erzählen was Du willst... wenn sie in ihrer Angst gefangen ist hast Du wenig Chancen. Vielleicht kommt sie zum Test wenn Du mit gehst und Dich auch testen lässt?
Letztenendes muss sie sich entscheiden ob sie sich testen lassen will oder nicht. _________________ Lieben Gruss
Alexandra
ja, ich kann und will sie ja nicht zwingen. ich würde ihr nur wünschen, dass sie aufhört sich selbst so fertig zu machen. aber wie gesagt, verstehen kann ich sie eben auch....es ist ja schon etwas anderes ob man es vermutet oder die gewissheit hat.
Anmeldungsdatum: 08.08.2009 Beiträge: 2418 Wohnort: Berlin
pflanzentier hat folgendes geschrieben::
...es ist ja schon etwas anderes ob man es vermutet oder die gewissheit hat.
Wobei - ehrlich gesagt - die Gewissheit besser ist - denn dann kann man etwas dagegen unternehmen.
Mit einer Vermutung zu leben bedeutet, sich selbst das Leben kaputt zu machen und auf unbeschwerte Zeiten zu verzichten.
Stetige Zweifel und ungeklärte Vermutungen oder unbeantwortete Fragen sind keine schöne Lebensperspektive ...
... und in den allermeisten Fällen, in denen Menschen so wie Deine Freundin reagiert haben, stellte sich heraus, dass sie NEGATIV waren und viel Zeit mit Blödsinn verbracht haben.
Ist das nicht ärgerlich? _________________ LG - matthias
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die obigen Informationen (sofern nicht explizit gekennzeichnet) von medizinischen Laien stammen. Sie können und wollen daher den Arztbesuch nicht ersetzen. Um medizinisch valide Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens.
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