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Verfasst am: Fr Jul 30, 2010 10:50 am Titel: Beeinflusst Kortison den Test / Antikörberbildung
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Mücke Gast
Hallo,
ich hatte vor 9 Wochen einen RK. Jetz habe ich mich testen lassen. Beide Testabschnitte Ak und P24 waren negativ. Schon klar das es nach 9 Wochen keine 100% Sicherheit gibt, aber ich wollte / konnte nicht länger warten.
Jedoch ist mir volgendes eingefallen. Vor 2 Wochen war ich beim HNO Arzt wegen einer Mittelohrentzündung. Der hat mir Kortisontabellen verschrieben. 5 Tage 100 mg, dann 2x40 2x30 2x 30 2x 10. Jetzt frage ich mich ob das die Aussagekraft vom AK beeinflusst, da Kortison das Immunsystem ausschaltet. Oder war die Dosierung dafür nciht hoch genug?
Medikamente beeinflussen das HIV-Testergebnis im Prinzip nicht. Die Ausnahme bilden hier die Immunsuppressiva, zu denen Kortison im weiteren Sinne gehört.
Ich gehe davon aus, dass die Dosierung bei Behandlung einer Mittelohrentzündung nicht so hoch ist, als dass es das Testergebnis verfälschen würde. Aber eine genaue Antwort kann ich Dir leider nicht geben. Warte mal, bis Alexandra online ist. Die kennt sich da bestimmt besser aus als ich, was Kortison angeht.
Anmeldungsdatum: 11.07.2009 Beiträge: 4259 Wohnort: Bei Basel / CH
Kortison wirkt auf die gesamte Abwehr des Körpers. Es bremst aktivierte Abwehrzellen und Fresszellen.
Hast Du beim Test nicht angeben, dass Du Kortison nehmen musstest?
Ich denke, dass das Kortison zu gering dosiert war um wirklich die Ak-Bildung und damit das Ergebnis zu beeinflussen. Würde Dir aber einen Test nach 12 Wochen empfehlen um a) wirklich sicher zu sein und b) Dich zu beruhigen. Denn das Thema wird immer wieder hoch kommen und an Dir nagen. Ich denke nicht, dass ein Einfluss vorhanden war... würde aber den Test an Deiner Stelle noch machen. Und gib dort das nächste Mal das Kortison bei der Bluabnahme an. _________________ Lieben Gruss
Alexandra
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die obigen Informationen (sofern nicht explizit gekennzeichnet) von medizinischen Laien stammen. Sie können und wollen daher den Arztbesuch nicht ersetzen. Um medizinisch valide Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens.
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