Mit der Diagnose HIV positiv liegt die durchschnittliche Lebenserwartung heutzutage fast auf gleichem Niveau wie der Durchschnitt der Gesellschaft. Gerade deshalb ist es für HIV Patienten elementar wichtig, dass sie gut versichert sind und für das Alter vorsorgen. Nichtsdestotrotz schließen viele Versicherungsgesellschaften HIV positive Menschen per se von deren Leistungen aus.
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nun habe ich selber mal wieder ne Frage. Ich bin ja zur Zeit in der Umschulung bei der Deutschen Angestellten-Akademie in Gießen. Bis jetzt lassen sich die regelmäßigen Besuche bei meinem Schwerpunktarzt im Klinikum sehr gut vereinbaren.
Ab dem 04.10.2010 beginne ich das Praktikum bei einer Firma. Von der Infektion werde ich dort nichts sagen, aber wie erkläre ich denen die Arztbesuche? Wie macht Ihr das denn? Leider arbeitet mein Schwerpunktarzt als Oberarzt auf der Infektionsambulanz und dort beginnt man erst um 08.00 mit der Arbeit.
Im Moment leider noch alle 2 Monate...wird sich aber wohl mit meinem nächsten Termin ändern.
Das Problem ist die Blutentnahme, denn die kann ja nur morgens um acht Uhr gemacht werden. _________________ Art-Medikamente:
Truvada [1-0-0], (Tenofovir + Emtricitabin)
Isentress [1-0-1], (Raltegravir)
Anmeldungsdatum: 08.08.2009 Beiträge: 2130 Wohnort: Berlin
Ich denke, das wird sich bald auf alle 3 Monate reduzieren ... und das sollte kein Problem sein. Einfach ansagen, dass Du dann und dann einen Arzttermin hast und die Ausfallzeit nacharbeiten wirst, müsste reichen. Ich würde auch nichts weiter erklären. Arzttermine dienen ja im allgemeinen der Erhaltung der Arbeitskraft - und das sollte es Deinem Chef doch wert sein
Mach Dir nicht vorher so viele Gedanken – es kommt sowieso immer anders als man denkt. Lass es einfach mal auf Dich zukommen ... _________________ LG - matthias
Ich denke auch, dass Du Dir darüber nicht so viele Gedanken machen brauchst. Meine Erfahrung ist es auch eher, dass man auf die Aussage hin "Ich habe dann und dann einen Arzttermin" eher selten die Frage gestellt bekommt, warum man zum Arzt muss. Erklären musst Du das denen sicherlich nicht. Geht ja niemanden etwas an, warum Du zum Arzt gehst und es gäbe ja auch sicherlich noch 1.000 andere Gründe, regelmäßig morgens zum Arzt zu müssen.
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die obigen Informationen (sofern nicht explizit gekennzeichnet) von medizinischen Laien stammen. Sie können und wollen daher den Arztbesuch nicht ersetzen. Um medizinisch valide Informationen zu erhalten, wenden Sie sich bitte an den Arzt Ihres Vertrauens.
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